Für Sehbehinderte und Blinde eine Anleitung zur Bedienung des Flashplayers
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Eines Abends, als ich im Zug sass, erinnerten mich die Geräusche, welche der Zug auf seinen Geleisen produzierte, an die Konkrete Musik von Pierre Schaeffer. Zufälligerweise hatte ich mein Aufnahmegerät dabei, um diese Geräusche aufzunehmen. Angekommen am Bahnhof, faszinierte mich nun auch die Atmosphäre – die Stimmen, die Schritte der Leute, welche von der Arbeit nach Hause kamen.
Als ich mir die Aufnahmen anhörte, beschloss ich, sie nicht wie Schaeffer zu verwenden, der Tonmaterial in Musik umwandelt, sondern eine Musik dazu zu spielen, die kein Kommentar zu den Geräuschen ist, sondern auf einem „parallelen Geleise fährt“. Es ist an der Hörerin, am Hörer, die - je eigene - Verbindung zwischen den beiden Tonspuren zu schaffen.
Die - improvisierte - Musik ist nur mit elektrischer Gitarre produziert, deren Töne während des Spielens vom Computer mit dem Programm „Pure Data“ verarbeitet werden. Das Resultat der Improvisation wurde nicht bearbeitet oder korrigiert.
In Folge habe ich dieselben Geräuschaufnahme des Bahnhofes auch für das Stück „Bahnhof SBB B“ verwendet und diese als Stimme in einem von mir komponiertes Klavierstück aufgenommen.
Die beiden Versionen („Bahnhof SBB R [rosso]“ und „Bahnhof SBB B [blu]“) kann man anhören und miteinander vergleichen auf http://www.dasweisselauschen.ch .
Programm: „Pure data“ ( http://puredata.info/ ); Danke Katja Vetter für ihr „Slice//Jockey”
(http://www.katjaas.nl/slicejockey/slicejockey.html).
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